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Aktuelles aus unserem Verein
19.02.26 > Gefahren in der Erdnussschüssel
Gesangverein Eintracht bietet zwei Kappenabende mit buntem Spektakel
„Die Eintracht feiert Fassenacht“ tönte es am Faschingswochenende wieder durch das Bürgerhaus in Kaichen, wo die Narren des Gesangvereins mit
zwei großartigen Sitzungen ihr Publikum begeisterten. In Begleitung der beiden Kindertanzgruppen „Crazy Dancers“ als Trolle und der „Tanzmäuse“
als Feen hielt Sitzungspräsident Julian Reichhold Einzug in den an beiden Abenden restlos ausverkauften Saal, wo er zahlreiche Ehrengäste
befreundeter Vereine begrüßen konnte. Reichhold selbst erhielt am Freitag den Bürgermeisterorden von Michael Hahn für sein langjähriges
Engagement als Tänzer, Redner und Leiter der Karnevalsabteilung. Einen weiteren Brgermeisterorden verlieh Hahn am Samstag an Björn Feuerbach,
der wie Reichhold beim Männerballett Heringe startete und bis heute als Sänger beim Quintett „Acabella“ und bei der Karaoke die Leute
begeistert. So heizte er auch diesmal wieder mit mehreren Liedern die Stimmung an und wurde ebenso gefeiert wie die Karaoke-Sänger Hanno
Weber sowie Sophie und Hendrik Roth.
Zwei Tanzgruppen der Weiberfassenacht Kaichen zeigten in ihren tollen Kostümen erneut ideenreiche und faszinierende Tänze. Die „Dancing Stars“
erzählten vom Schicksal eines eingesperrten Panthers und „Die wilden Hühner“ die Geschichte vom „Spiegel der Wahrheit und dem tapferen
Schneiderlein“. Ebenso faszinierten die Eintracht-Tanzgruppen. Die „Ladykracher“ entführten das Publikum diesmal aufwändig geschminkt in ein
schaurig-mystisches Geisterhaus. Die „Best Ager“ enterten als U-Boot-Besatzung die Bürgerhausbühne und versteckten auch im dritten Jahr ihres
Bestehens die Identität der Gruppenmitglieder unter Masken. Für Gänsehaut sorgte dabei Hendrik Roth mit seinem live-gesungenen „Auf der
Reeperbahn nachts um halb eins“.
Die Gastgruppe „New Age“ aus Erbstadt bezauberte mit ihrem „Rosengarten“ und die „Peanuts“ aus Ilbenstadt machten in ihren tollen blauen
Latina-Hosenanzgen ihrem Motto „Let's dance“ alle Ehre. Für Kokolores sorgten Joachim Knies und Jan-Otto Weber als „de Kall“ beim
Feuerwerkstest. Julian und Roman Reichhold sowie Kevin Kuchler nahmen als „Two and a half Kaascher“ wieder das Geschehen in Niddatal aufs
Korn. Als „Roy Kuchler und die Reichhold-Boys“ in wunderbaren Trash-Glam-Kostümen animierte das Trio in Begleitung einer Show-Band später das
Publikum zum Urnengang bei der Kommunal- und Bürgermeisterwahl in „Bella Niddatal“, gesungen auf die Melodie des Party-Schlagers „Bella
Napoli“.
Bürgermeister Michael Hahn selbst kam als Pfarrer Fulder auf die Bühne und las dem hoch amüsierten Publikum mit beißendem Humor ordentlich die
Leviten. Iris Frech und Jan-Otto Weber boten einen entzückenden Auftritt mit dem Lied „Wegen Dir schlafe ich keine Nacht“. Beste Unterhaltung
mit Gesang und Gesellschaftskritik verbanden „Die 4 Hosenträger“ miteinander. Hendrik Roth, Andy Klug, Christian Hülsmann mit Cajon und Nils
Roth am E-Piano berichteten dabei von den Hygiene-Gefahren, die in Erdnussschüsseln lauern, und vom Irrsinn der Kommunikation in Whatsapp-
Gruppen. Die „Acabellas“ Michael Hahn, Hendrik Roth, Björn Feuerbach, Marco Rothe und Jan-Otto Weber sangen passend zum Valentinstag von
einer nicht wirklich romantischen Auseinandersetzung mit einem aufdringlichen Godoliere in Venedig, urkomisch dargestellt von Kevin Loos.
Für das Hessentagslied „Bei uns in Hesse“ hatte sich das Quintett am Freitag Verstärkung auf die Bühne geholt: Sebastian Wysocki, Bürgermeister
von Bad Vilbel, war der Einladung des Vereins gefolgt, die er im vergangenen Jahr beim Hessentagsumzug vom „Närrischten Dorf der Wetterau“
erhalten hatte und bewies echtes Gesangstalent. So machte er auch gleich noch beim „Wackelkontakt“ mit, bei dem Marco Rothe extra die große
Trommel auspackte. Zwischendurch hatte Ex-Bürgerhauswirt Manni Butt auf einem XXL-Handy bei Moderator Christian Weber angerufen und über
seinen neuen Job auf dem „Traumschiff“ geplaudert. Bei der Gelegenheit begrüßte Weber das neue Bürgerhausteam, das kurzfristig zur
Sitzungskampagne im Januar gestartet war und den Laden von Anfang an super im Griff hat.
Den Abschluss vor dem großen Finale bestritten wie gewohnt die „Heringe“ mit ihrem ebenso sympathischen wie akrobatischen Tanz „Asterix und
Obelix“, für den sie vom Publikum ausgiebig gefeiert wurden.
Sitzungspräsident Julian Reichhold (links) erhielt am Freitagabend bei seinem
Auftritt als „Reichhold-Boy“ von Michael Hahn den Bürgermeisterorden.
Björn Feuerbach bekam den Bürgermeister-
orden am Samstagabend überreicht.
Fotos vom Kappenabend finden Sie in unserer Galerie.
12.04.26 > Gedenken und Grüne Soße
Ehrensingen des GV Eintracht Kaichen an Palmsonntag – Erstes „Grüne-Soße-Essen“ des Kirchenfördervereins
Wie seit einigen Jahren üblich, gedachte der Gesangverein Eintracht Kaichen im Palmsonntagsgottesdienst seiner verstorbenen Vereinsmitglieder.
Ehrenmitglied Karlfried Zimmermann verstarb am 23. Januar 2026 im Alter von 94 Jahren. Robert Hahn verstarb am 27. Mai 2025 im Alter von 75
Jahren. Robert Hahn war nicht nur Ehrenmitglied, sondern auch Träger des Landesehrenbriefes, der ihm
für fast 30 Jahre Vorstandstätigkeit verliehen wurde.
Chorvorstand Jan-Otto Weber dankte der Kirchengemeinde Niddatal und Prädikantin Yvonne Adelmann
für die Möglichkeit, das Gedenken zu Palmsonntag gemeinsam mit den Angehörigen abzuhalten. Dabei
bezog er auch die kürzlich verstorbene Erika Reichhold mit ein, deren ebenfalls anwesende Angehörige
zur Vereinsfamilie gehören.
Unter Leitung von Valentin Haller erklangen zum Gedenken das „Ave verum“ von Mozart, ein Chorsatz
von „Dona nobis pacem“ und das „Abendlied“ von Josef Gabriel Rheinberger, eine Vertonung des Verses
„Bleib bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneiget“ aus dem Lukas-Evangelium.
Zwei Jünger, die nach der Kreuzigung Jesu von Jerusalem nach Emmaus wandern, sagen diese Worte
zum Auferstandenen, der sie auf dem Weg unerkannt begleitet hatte.
Inspiriert von dieser sechsstimmigen Komposition verstand es Prädikantin Adelmann wunderbar, in ihrer
Ansprache das Gedenken an die Verstorbenen mit dem Bild des Weges, des Ein- und Auszugs Jesu in
Jerusalem von Palmsonntag bis Ostern, zu verweben.
Auf den Weg machte sich auch die Gemeinde nach dem Gottesdienst, und zwar ins nahe Gemeindehaus. Denn dort bot der 2025 gegründete
Förderverein Evangelische Kirche Kaichen erstmals ein Grüne-Soße-Essen an, das von den Besuchern so gut angenommen wurde, dass es ausgebucht
war.
26.04.26 > Eintracht auf Erfolgskurs
Sämtliche Veranstaltungen 2025 ausverkauft – Dank an langjährige Mitglieder
Ehrungen und Berichte aus den drei Vereinssparten Chor, Theater und Fasching standen im Zentrum der Jahreshauptversammlung des Gesangvereins
Eintracht Kaichen. Vorstandsmitglied Jan-Otto Weber rief besonders die erfolgreichen Chorveranstaltungen in Erinnerung. So waren sowohl das
Konzert „Das Beste aus Film und Funk“ im März im Bürgerhaus als auch das Adventskonzert im Dezember in der Kirche restlos ausverkauft. Bei beiden
Konzerten wirkte der Musikzug Niddatal mit. Und auch das Weinfest mit Gastchören in Hof und Scheune von Familie Roth ist seit zehn Jahren eine
feste Größe im Veranstaltungskalender.
Weber dankte allen Sängerinnen und Sängern, dem Chorleiter Valentin Haller und dem Vorsitzenden des MGV Einigkeit Dirk Martin für die
vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit.
Neben den erfolgreichen Kappenabenden und der Tower-Dance-Night unter der Ägide von Vorstandsmitglied und Sitzungspräsident Julian Reichhold,
präsentierte sich die Faschingsabteilung im Juni 2025 gemeinsam mit der Weiberfassenacht Kaichen mit Festwagen und Fußgruppe beim Hessentags-
Umzug in Bad Vilbel als das „Närrischtes Dorf der Wetterau“. Außerdem gibt es mit den „Wirbelwinden“ erstmals eine Kindertanzgruppe im Verein,
die beim Kinderfasching 2026 ihren ersten Auftritt hatte. Sie wird geleitet von Laura Ludwig und Leah Büttner.
Vorstandsmitglied Iris Frech berichtete von einer einschneidende Veränderung in der Theatersparte: Friederike Backöfer schied aus dem Vorstand aus
und gab nach acht Jahren die Regie der KrebsbachBühne ab, weil sie nach Leipzig zu ihrer Familie gezogen ist. Zuvor feierte das Ensemble mit
Friederike Backöfers Sütck „Die Tante ist da!“ im November noch einmal einen riesigen Erfolg. Insgesamt kamen 350 Zuschauer. Und auch bei der
aktuellen Produktion ist Friederike als Bearbeiterin dabei.
Die Revisoren sind Rebekka Zöller und Kevin Kuchler bescheinigten Finanzvorstand Hendrik Roth eine vorbildliche und einwandfreie Kassenfhrung. Als
Nachfolger von Kevin Kuchler wurde Kevin Loos gewählt.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft konnte das Vorstandsteam Peter Ludwig, Marco Rothe und Björn Feuerbach mit Urkunde und der Silbernen Vereinsnadel
ehren. Die beiden letzteren sind in der Faschingsabteilung aktiv. Aber auch die sogenannten passiven Mitglieder leisten für den Verein wertvolle
Unterstützung mit ihren Mitgliedsbeiträgen, dem Besuch der Veranstaltungen oder auch zum Teil ber Spenden und Sponsoring, wie Weber betonte.
„Für Eure Treue und Eure Leistungen für den Gesangverein Eintracht Kaichen möchte ich Euch im Namen des Vorstands und des gesamten Vereins
herzlich Danke sagen!“
Für 40-jährige Vereinsmitgliedschaft erhielt Markus Schnicker die Goldene Vereinsnadel und zusätzlich eine Auszeichnung des Hessischen
Chorverbands für 40 Jahre Chorgesang.
Eine überraschende Ehrung gab es noch für Michael Kuhn, der seit mehr als 20 Jahren Fotos bei Veranstaltungen macht und die Internetseite des
Vereins betreut, womit auch das Thema Datenschutz eng verbunden ist. „Deshalb wollen wir heute Abend einmal herzlich Danke sagen für die vielen
ungezählten Stunden, die Du im Verborgenen für uns alle leistest!“ Als Anerkennung erhielt Michael Kuhn einen Gutschein für das Kaicher
Bürgerhaus.
Schließlich folgte die Mitgliederversammlung einstimmig einem Vorschlag des Vorstands zur Neufassung der Ehrungsordnung, der größere Spielräume
für die Ausgestaltung künftiger Ehrungen eröffnet.
Die wichtigsten Termine im Jahr 2026 sind das Weinfest am 29. August bei Familie Roth, Freigerichtstraße 30, die Theateraufführungen am 7. und 8.
November im Bürgerhaus sowie das Adventskonzert am 17. Dezember in der Kirche. Alle wichtigen Termine und Infos gibt es auch auf der Homepage
unter www.eintracht-kaichen.de sowie neu auf dem vereinseigenen Whatsapp-Kanal unter Eintracht_Kaichen sowie auf Instagram unter
@eintracht_kaichen.
Vorstandsmitglied Jan-Otto Weber (von rechts) ehrte Marco Rothe, Björn Feuerbach
(beide 25 Jahre), Markus Schnicker (40 Jahre) und Peter Ludwig (25 Jahre) für ihre
langjährige Mitgliedschaft. Markus Schnicker erhielt neben der goldenen Ehrennadel
des Vereins auch eine Auszeichnung des Hessischen Chorverbands für 40 Jahre
Chorgesang.
Vorstandsmitglied Jan-Otto Weber dankte
Michael Kuhn (rechts), der seit mehr als 20
Jahren die Vereinshomepage betreut und
bei Veranstaltungen fotografiert.
10.07.26 > Achtsamkeit und Vertrauen
„Prüft
alles
und
behaltet
das
Gute.“
Dieses
Bibelwort
aus
dem
1.
Brief
von
Paulus
an
die
Thessalonicher
(1.
Thess
5,21)
hatte
sich
Prädikant
Gerd
Schwalm
aus
Stammheim
für
den
Straßenfestgottesdienst
am
5.
Juli
in
Kaichen
ausgewählt.
In
seiner
kurzen
und
eingängigen
Ansprache
stellte
Schwalm
zahlreiche
Alltagsbezüge
zur
Jahreslosung
von
2025
her.
Etwa,
dass
in
Zeiten
von
Künstlicher
Intelligenz,
manipulierter
Nachrichten und Hetze im Internet vor allem Heranwachsende wie die Konfis gut prüfen sollten, auf was und wen sie vertrauen können.
Paulus
hält
uns
damit
aber
auch
zur
Achtsamkeit
an.
Was
ist
wichtig
im
Leben,
woran
hänge
ich
mein
Herz.
Gerade
die
kleinen
Wunder
und
Aufmerksamkeiten
im
täglichen
Miteinander
tragen
zu
Glück
und
Zufriedenheit
bei,
wenn
wir
sie
erkennen.
Dazu
passten
die
Gemeindelieder
„Geh
aus
mein
Herz
und
suche
Freud“
und
„Danke
für
diesen
guten
Morgen“
ebenso
wie
die
Beiträge
des
Männerchores
der
Chorgemeinschaft
Kaichen:
die
Beschreibung
des
erwachenden
Tages
mit
Vogelgesang
im
Lied
„Morgenlicht
leuchtet“
und
das
„Highland
Cathedral“
über
Frieden,
Freundschaft
und
Freiheit.
Der
gemischte
Chor,
ebenfalls
unter
Leitung
von
Valentin
Haller,
rundete
den
Gottesdienst
mit
den
Stücken „Ihr von morgen“ von Udo Jürgens und dem „Halleluja“ von Leonard Cohen ab.
02.09.26 > Von Rock bis Romantik
Chöre begeistern Publikum beim Weinfest in Kaichen mit großer Bandbreite
Rock von Coldplay, Pop von Lady Gaga, Schlager von Udo Jürgens sowie lyrische Lieder und klassischer Männerchorgesang: Die Besucher des Weinfests
der Chorgemeinschaft Kaichen konnten am letzten Samstag im August das gesamte Spektrum des Chorgesangs genießen und belohnten die sechs
Ensembles für ihre tollen Leistungen mit begeistertem Applaus.
Eintracht-Vorstandsmitglied Jan-Otto Weber begrüßte auch im Namen des Einigkeit-Vorsitzenden Dirk Martin die Chöre der Einheit Echzell, der
Concordia Eichen, den Nidderauer Männerchor sowie den Popchor Niddersound der Sängervereinigung Windecken in der warm und bunt illuminierten
Scheune von Familie Roth. Neben dem Eintracht-Ehrenvorsitzender Heinz Fink, Stadtverordnetenvorsteher Florian Porth und Bürgermeister und
Eintracht-Ehrenmitglied Michael Hahn freute sich die Chorgemeinschaft auch über den Besuch der Ersten Beigeordneten des Wetteraukreises Birgit
Weckler.
Bei weit ber 200 Besuchern wurde an diesem Abend die Parkplatzsuche in der Ortsmitte zur Herausforderung. Passend dazu eröffnete der gemischte
Chor aus Kaichen unter Leitung von Valentin Haller mit dem Lied „Mambo“, in dem Herbert Grönemeyer am Autoverkehr verzweifelt. Ums
Kulinarische drehte sich nicht nur das Getränke- und Speisenangebot der Chorgemeinschaft mit Weinen der Familie Meiÿ aus Bönstadt. Es war auch
Inhalt des zweiten Titels „Expresso und Tschianti“ von Josh, der die Tücken der richtigen Aussprache thematisiert. Weiter ging es mit einer Adaption
des Volkslieds „Heut kommt der Hans zu mir“, modern und augenzwinkernd arrangiert von Oliver Gies, Mitglied der Acapella-Formation Maybebob.
Den Abschluss verband der gemischte Chor mit einem Dank an die Gastchöre: „Thank you for the music“ von Abba.
Groovig ging es mit dem Gospel „Ain`t no rock“ von den Sängerinnen und Sängern aus Echzell unter Leitung von Andreas Feil weiter. Immer wieder
aktuell sind die Texte von Udo Jürgens, so auch der Titel „Die Welt braucht Lieder“. Es folgte die gefühlvolle Rock-Ballade „Yellow“ von Coldplay
bevor die Echzeller mit dem „Zottelmarsch“ für ausgelassene Stimmung in der Scheune sorgten.
Ein besonderes Projekt ist der Nidderauer Männerchor, in dem sich Sänger der Concordia Eichen sowie der Sängervereinigungen aus Windecken und
Ostheim zusammengetan haben. Unter Leitung von Thomas Kiersch erklangen ergreifende Klassiker wie der „Abendfrieden“ von Rudolf Desch und
„Der Wanderer“ von Gerd Sorg, bei dem so mancher Besucher im Publikum leise mitsummte. Gar zum Mitsingen animierten das sehnsuchtsvolle
„Heimweh“ von Freddy Quinn und der Schunkler „Ja soll`n wir denn jetzt schon nach Hause gehen?!“. Auf die Zugaberufe des Publikums folgte das
Trinklied „Nachbar, Bruder, mein Glas ist leer“.
Seit 20 Jahren besteht der gemischte Chor der Concordia Eichen, der unter Leitung von Simon Zellmann lyrische Töne anschlug. „Still geht ein Tag
dem Walde zu“ trugen die Sängerinnen und Sänger ebenso innig vor wie das romatische „Wach auf, meins Herzens Schöne“ von Johann Friedrich
Reichardt. Modern zeigte sich die Concordia mit „Paradise“, dem zweiten Coldplay-Titel des Abends, sowie „Blackbird“ von den Beatles.
Der Chor Niddersound von der Sängervereinigung Windecken hat sich gänzlich dem Genre Rock und Pop verschrieben. Der Spirit, mit dem die
Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Thomas Kiersch die Titel „California Dreamin'“ (The Mamas and the Papas), „Die With A Smile“ (Lady Gaga
und Bruno Mars), „Lean On Me“ (Bill Withers) und „Believer“ (Imagine Dragons) sowie als Zugabe „Pokerface“ (Lady Gaga) präsentierten, sprang auf
die Besucher über, von denen einige mitsangen.
Den stimmungsvollen Abschluss machte der Männerchor der Chorgemeinschaft Kaichen. Spätestens beim Schlager „Ich war noch niemals in New York“
(Udo Jürgens) und dem Refrain von „Fürstenfeld“ (S.T.S) sang die gesamte Scheune mit. Viel Applaus ernteten auch „Mr. Sandman“ (The Cordettes)
und das mitreißende „Ade, ade“ von Santiano. Bevor als Zugabe noch einmal die New York-Hymne von Udo Jürgens aus etwa 200 Stimmen erklang.
Zum Abschluss bedankte sich Weber beim wertschätzenden Publikum, den vier Chorleitern, allen Helfern und Unterstützern und ganz besonders bei
Familie Roth, das sie einmal mehr ihren wunderschönen Hof und die urige Scheune für das Weinfest zur Verfügung gestellt hatte, das viele Gäste noch
bis in die Nacht hinein genossen.